JenNiNi - Create and be brave!

Thailand, ein Land mit vielen Eindrücken!

 

Wer hätte gedacht, dass ich einmal so in dieses Land verliebt bin. Noch vor 5 Jahren hätte ich nicht gedacht, dass ich dieses Land einmal bereisen werde und mittlerweile war ich 3 Mal dort und der 4. Besuch steht in 2018 an!

Doch was genau reizt mich so an diesem Land und begeistert mich immer wieder aufs Neue? Ich denke es ist das Gesamtpaket : Traumstrände, gutes, gesundes und dazu noch günstiges Essen, die Kultur und die freundlichen Menschen, die eine Reise nach Thailand immer wieder einzigartig und spannend machen.

Bei meinem ersten Besuch in 2013 habe ich eine Rundreise ab Bankgok gemacht, die mir das Land und die Leute wirklich nahe gebracht hat... Bangkok an sich ist schon eine beeindruckende Stadt, die man in seinem Leben unbedingt einmal gesehen haben muss! Laut, stickig, vollgestopft mit Tradition und Moderne - einfach alles im Überfluss und man ist wirklich überladen mit Eindrücken. Der Königstempel darf bei einem Besuch in Bankgok natürlich nicht fehlen, für mich defintiv das Highlight war aber der Wat Pho mit dem 46 Meter langen, vergoldeten Buddha. Auch die angrenzende Tempelanlage ist mehr als beeindruckend und absolut sehenswert. Hier findet man trotz dem Trubel der vielen Besucher sicher das ein oder andere ruhige Plätzchen, um das Ganze im Stillen auf sich wirken lassen zu können. Auch Chinatown und der dementsprechende Markt muss man einfach mal auf sich wirken lassen. Gefühlt 1000 verschiedene Gerüche und Stände, enge Gassen und viele Menschen auf engem Raum, die zum Teil noch mit Rollern durch die Menschenmengen tuckern, machen das Erlebnis perfekt. Eine empfindliche Nase oder einen empfindlichen Magen sollte man nicht haben - aber die Eindrücke machen es definitiv wieder wett!!!

Nach vielen bunten, überladenen und geruchsintensiven Eindrücken habe ich Bangkok dann nach 3 Tagen hinter mir gelassen und mich dann, zusammen mit einer bunt gemischten Reisegruppe, auf in den Norden Thailands gemacht.

Hier war dann der erste Stopp in Ayutthaya, die ehemalige Hauptstadt von Siam. Hier hatten wir dann Zeit einen eindrucksvollen Tempel (Wat Srisanpetch) zu besuchen und viele Bilder zu machen. Highlight war hier für mich, dass ich eine Box mit Stäben bekommen hab, die man schüttelt und dann ein Stäbchen auswählt, auf dem eine Nummer steht. Mit der gezogenen Nummer geht man dann an eine Wand, an der Sprüche hängen, die einem das eigene Lebensbild weisen sollen. Ich muss sagen, dass das auch sehr gut bei mir gepasst hat, zu meiner damaligen Situation und zu meiner eigenen Lebenseinstellung. Ein bisschen Gänsehaut hab ich da schon bekommen und der Zettel steht noch heute in einem Bilderrahmen im Wohnzimmer - zur Selbstmotivation und zur Erinnerung an ein tolles Erlebnis.

Insgesamt sind einfach alle Tempelanlagen in Thailand eindrucksvoll und einfach nur schön. Bewundernswert finde ich auch die Dimensionen und das Alter der Anlagen und wie sie trotz der langen Zeitspanne noch aussehen, was natürlich auch auf die Pflege der Menschen schließen lässt, die sich darum kümmern. Da wird einem immer wieder ehrfürchtig bewusst, wie aufwendig ein Bau eines solchen Tempels zur damaligen Zeit doch gewesen sein muss (keine Hilfsmittel wie heute). Und wie sehr die Thailänder mit ihrem Glauben verwurzelt sind. Ich finde das wirklich sehr interessant und inspirierend. Auch weil ich immer das Gefühl habe, dass die Thais ihren Alltag auch dementsprechend gestalten und den Buddhismus einbinden. Das Streben nach Zufriedenheit und der Akzeptanz von vielen Dingen spürt man einfach bei jeder Begegnung mit den Menschen dort- sie geben sich mit dem zum Teil wenigen was sie haben zufrieden und ich habe nie das Gefühl, dass sie sich auf einer Art und Weise bereichern wollen.

Die Nächte auf der Rundreise verbringen wir in verschiedenen Hotels auf der insgesamt 1000 km langen Wegstrecke und nach einigen Stunden im Bus tut es auch wirklich gut, die Füße ausstrecken zu können und auch ein bisschen den Komfort eines Hotelzimmers genießen zu können.

Abends sind wir dann einfach auch immer noch etwas durch die entsprechenden Ortschaften gezogen und haben Land, Leute und Essen auf uns wirken lassen. In der insgesamt 8tägigen Rundreise ist die Gruppe, und die war wirklich bunt gemischt von Alter und Charakteren, zusammengewachsen und man hatte hier auch nette Gespräche und Erfahrungsaustausche bei einem kühlen CHANG-Bier Essenstechnisch kann man wirklich alles gut essen und ich hatte auch nicht einmal Probleme damit! 

Am nächsten Tag stand ein Besuch in einem weiteren Tempel-Highlight an: Der Wat Maha Dha. Dieser ist unter anderem für eine alte Buddhastatue aus dem 13. Jahrhundert weltbekannt und ebenfalls für einen Buddhakopf, der in eine Baumwurzel eingewachsen ist (schönes Fotomotiv!) - beachten muss man hier, dass man vor dem Kopf kniet, da es heißt, dass Buddha immer übe einem stehen sollte, weil er über einem steht. War wirklich sehr beeindruckend und auch hier wurde die Kamera wieder um einige Fotos schwerer.

Leider bekomme ich schon gar nicht mehr alle geschichtlichen Infos zusammen, die unser netter Tourguide (übrigens ein Thai, der sehr gutes Deutsch gesprochen und es sich selbst beigebracht hat) zusammen. Es war einfach zu viel Input, aber die Bilder sprechen für sich. Wer sich also solch eine Tour überlegt, sollte definitiv eine große Speicherkarte in die Kamera einlegen - unglaublich schön und beeindruckend!

In Sukhothai haben wir dann mit einer Fahrradtour (mein Fahrrad war pink ) einen tollen Park besichtigt und dementsprechen gab es auch hier spannende Geschichten und traumhafte Fotomotive (z.B. einen mit Seerosen bewachsenen Teich) Die Tour war einfach super organisiert und man hatte einige Abwechslung. Natürlich sieht man viele Tempel, wen das nicht interessiert, sollte eine Tour dennoch machen, da man so, meiner Meinung nach am Besten Land und Leute kennen-und verstehen lernt!

Am frühen Abend haben wir dann auch noch eine Zeremonie besucht, die in einem Tempel stattfand - hier waren sehr viele Mönche und man konnte Ihnen bei Ihrer Zeremonie zuschauen - was mir die ein oder andere Gänsehaut verschaffte, weil der Gesang und die dementsprechenden Rituale für mich wirklich eindrucksvoll waren und man hat auch die positive Energie im Tempel gemerkt!

Weiteres Highlight (und da gab es wirklich immer sehr viele auf der Tour) war für mich auch der Besuch eines Bergvolkes in der Nähe von Chiang Rai- Hier holten uns Jeeps ab, die uns über holprige und verschlammte Straßen bis ins Bergdorf kutschierten. Neben uns rannten die Kinder und freuten sich, dass wir das Dorf besuchten Wie ich nachher dann auch live erlebt habe, waren sie natürlich wie jedes Kind hauptsächlich auf die Schokolade scharf, die unser Guide dabei hatte Wir wurden dann im Dorf herumgeführt und konnten die Lehmhütten und die selbstgebaute Anlage begutachten. Ich weiß nicht, ob wir Europäer so leben könnten, aber ich fand es sehr idyllisch und wirklich schön. Auch ein Flaschen-Haus wurde uns vom Besitzer stolz vorgeführt. Dieser hat aus Lehm und alten Glasflaschen hier wirklich ein stabiles Haus gebaut, das dazu noch richtig stylish aussah.

Natürlich wollten die Thais uns auch noch das ein oder andere Souvenir verkaufen (schließlich leben sie vom Tourismus) - aber es gab hier wirklich ganz viele schöne Schmuckstücke aus Silber (die ich übrigens heute noch trage) und selbstgeschnitzte Elefantenfiguren aus Holz (hier habe ich live zugeschaut wie meiner fertig gestellt wurde)... wirklich tolle Mitbringsel und handmade und man hat was gutes getan und die Leute unterstützt!

Ihr sehr . ich könnte hier noch stundenlang über die Rundreise erzählen und in Erinnerungen schwelgen... aber ich denke man muss es auch einfach mal selst erleben und auf sich wirken lassen - darum macht unbedingt eine Rundreise, wenn ihr mit dem Gedanken spielt nach Thailand zu reisen! Ihr werdet nicht enttäuscht sein, egal ob Backpacking, geführte Tour oder auf eigene Faust- ihr werdet es lieben!!! Genau wie ich!

In diesem Sinne, khop khun khap (thail.:dankeschön) fürs Lesen und viel Spaß beim Reisen in Thailand.

Bei Fragen gerne einfach anschreiben, freue mich auf euer Feedback!

Eure JenNiNi

 

 

 

25.8.16 11:28, kommentieren

Ein Koch feiert Geburtstag!

Mein Onkel ist Koch und wird dieses Jahr 65.! Ein Grund zu feiern und ein nettes Geschenk mitzubringen :-) Also habe ich ein Stück Karton mit Folie verkleidet und mit Bordüren etwas verschönert. Mit Sekundenkleber habe ich dann Gemüse aus Plastik aufgeklebt. Gefunden habe ich die in einer bekannten Schnäppchen-Kette. Außerdem hatte ich noch eine Porzellan -Dose in Muffinform, hier habe ich noch etwas süßes reingetan... und fertig ist das individuelle Geschenk :-)

17.11.14 22:06, kommentieren